Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften
Die Gesellschaft widmet sich der wissenschaftlichen Forschung, insbesondere der Landeskunde der Pfalz. Sie erfüllt die Funktion einer Akademie der Wissenschaften. Die ihr angehörenden Wissenschaftler arbeiten in Universitäten und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen in und außerhalb der Pfalz u.a. in den Fachgebieten Agrarwissenschaft, Archäologie, Archiv- und Bibliothekswesen, Biologie, Forstwirtschaft, Geographie, Geologie, Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte, Meteorologie, Paläontologie, Rechtswissenschaft, Romanistik, Sozialwissenschaften, Volkskunde und Theologie. In Tagungen und Forschungsprojekten erzielte Ergebnisse werden in Veröffentlichungen bekannt gemacht.
Ursprünge
Die Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften besteht seit 1925. Ihre Gründung erfolgte in der pfalzbayerischen Zeit durch die Bayerische Staatsregierung. Das Ziel war die Schaffung einer wissenschaftlichen Kommission für die Bayerische Rheinpfalz. Als erster Präsident amtierte der Weinbauhistoriker Dr. Friedrich von Bassermann-Jordan. Er führte die Gesellschaft von 1925 bis 1933. Weitere Gründungsmitglieder waren u.a. Dr. Albert Becker (Volkskunde), Prof. Dr. Daniel Häberle (Geographie), Dr. Carl Pöhlmann (Geschichte), Dr. Hermann Pöverlein (Biologie), Dr. Georg Reismüller (Geschichte) und Dr. Friedrich Sprater (Archäologie).