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Historisches Museum der Pfalz Speyer
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Die Pfalz im Ersten Weltkrieg

ab 29. Mai 2014

Das Historische Museum der Pfalz präsentiert 2014 – hundert Jahre nach dem Beginn des ersten Weltkrieges – das Historische Schlaglicht „1914-1918. Die Pfalz im Ersten Weltkrieg“ im Rahmen seiner Dauerausstellung „Die Neuzeit“. Seit 2012 laufen die Arbeiten an dem einzigartigen Konzept, das Museum, Internet und öffentlichen Raum verbindet.

Schwerpunkt der Präsentation wird die Pfalz und ihre Rolle als wichtiger Versorgungsraum nahe der Kriegsfront sein: Pfälzische Lazarettstandorte und große Kriegsgefangenenlager in Landau und Germersheim werden ebenso im Zentrum stehen wie die schwierige Ernährungslage der zivilen Bevölkerung während der Kriegsjahre. Auch die Rüstungsindustrie war in der Pfalz von großer Bedeutung und ist somit ein Thema der Präsentation.

Während des Ersten Weltkrieges wurde eine sogenannte „Kriegssammlung“ angelegt, die das Archiv des Historischen Museums der Pfalz seit knapp hundert Jahren aufbewahrt. Jetzt wird diese Sammlung neu aufbereitet und erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Diese bisher „unbekannten Zeitzeugen“ sind vor allem Plakate aus den besetzten Gebieten Belgien und Frankreich, aber auch Druckschriften, Kriegspostkarten und handschriftlich verfasste Lieder und Gedichte.

Das Historische Museum der Pfalz stellt diese einzigartigen Exponate in Form einer Internetdatenbank zur Verfügung, auf der sich Interessierte durch die Zeit zwischen 1914 und 1918 klicken und die damalige Lebenswirklichkeit erkunden können.

Eine besonders gestaltete Plakataktion im öffentlichen Raum ist der dritte Teil des Projektes. So können zahlreiche Passanten an das Jahr 1914 erinnert und auf das Thema aufmerksam gemacht werden.

Die Europäische Union fördert das Projekt „1914-1918. Die Pfalz im Ersten Weltkrieg“ im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Das Historische Museum der Pfalz beteiligt sich dabei an dem aktuell größten länderübergreifenden Kulturvorhaben am Oberrhein, das mit einem Gesamtbudget von 2,5 Millionen von Partnern aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz realisiert wird.

Ziel ist es, den Ersten Weltkrieg – die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ – aus französischer, schweizerischer und deutscher Perspektive zeigen.

Aktuelle Informationen zum EU-Projekt online unter www.interreg-oberrhein.eu.

Bildergalerie

Erster Weltkrieg
(Anzahl Bilder: 5)

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