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Historisches Museum der Pfalz Speyer
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Künstler sehen SchUM - Ein Blick auf das jüdische Erbe am Rhein

23. Mai bis 18.August 2013

Das Land Rheinland-Pfalz hat im Sommer 2012 das einzigartige mittelalterliche jüdische Erbe der drei SchUM-Gemeinden für die UNESCO-Welterbevorschlagsliste vorgeschlagen. Die Ausstellung "Künstler sehen SchUM" wurde aus diesem Anlass in der Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz in Berlin gemeinsam mit dem Künstler Wolf Spitzer konzipiert und zeigt Werke von Spitzer selbst sowie von Klaus Krier und Manuel Herz.

Die drei großen Kathedralstädte des Mittel- und Oberrheins Speyer, Worms und Mainz haben eine einzigartige jüdische Vergangenheit. Die bedeutenden jüdischen Gemeinden gelten als „Wiege der Gelehrsamkeit“ für das mittelalterliche Judentum in Aschkenas (Bezeichnung für Deutschland in der mittelalterlichen rabbinischen Literatur). Bis heute sind sie unter der Bezeichnung SchUM – Schpira (Speyer), Urmaisa/ Warmaisa (Worms), Magenza (Mainz) – weit über Deutschland hinaus bekannt.

Vortrag 18.7.2013, 19 Uhr
Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Künstler sehen SchUM – Ein Blick auf das jüdische Erbe am Rhein“ lädt das Historische Museum der Pfalz am Donnerstag, 18. Juli 2013 um 19 Uhr zum Vortrag „SchUM...von dort geht die Lehre aus für ganz Israel“ von Dr. Werner Transier, Sammlungsleiter der Judaika am Historischen Museum der Pfalz, ein.
Der Eintritt ist frei.

Transier stellt am Beispiel der Lebensgeschichten des Mosche ben Jekuthiel von Speyer und der in Worms und Speyer wirkenden Familie des Jizchak ben Ascher haLevi die einzigartige Erfolgsgeschichte des politischen, religiösen und geistesgeschichtlichen Wirkens der Gelehrten dar.

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Klaus Krier, 1984
aus dem Zyklus "Warmaisa"

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Manuel Herz
Synagogeninnenraum
(c) Markus Herz Architekten

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Wolf Spitzer, 1991
RASCHI, Salomon ben Isaak
Foto: Ulrich Pfeuffer (GDKE)