Idole - Große Fotoausstellung
16.5.2009 - 17.1.2010 / verlängert bis 12.9.2010
Vorbilder für die Gesellschaft
Jede Gesellschaft, jede Generation, jede Gruppe, jede Person hat ihre eigenen Idole – und doch gibt es Personen, die zu Symbolen der Zeitgeschichte werden. Waren es in einer weniger vernetzten Welt oft Menschen aus dem persönlichen Umfeld wie Eltern oder Lehrer, so haben sich die Leitbilder mit den wachsenden Möglichkeiten der medialen Inszenierung grundlegend verändert. Einzelne Personen wurden zu Ikonen ganzer Epochen oder Bewegungen. Man denke an Mahatma Gandhi, James Dean oder Franz Beckenbauer. Sie gaben ihrer Zeit ein Gesicht.
Medienwirksam
Doch was ist eigentlich ein Idol? Grundsätzlich sind es meist unerreichbare Personen außerhalb des eigenen persönlichen Umfelds. Zugang zu den Informationen über das Idol liefern einzig die Medien. Es handelt sich also um Images - um medial inszenierte Rollen - und die bieten vor allem zweierlei: die Möglichkeit der Identifikation und der Projektion.
Bekannte Größen aus Politik, Unterhaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Sport werden im Rahmen der Ausstellung in ihrer Eigenschaft als Idole und damit als Symbole ihrer Zeit gezeigt. Jede Generation hat ihre eigenen Idole. Doch welche Eigenschaften lassen eine Person zu einer bestimmten Zeit zum Vorbild werden? Die Ausstellung beschäftigt sich mit Bildern von Menschen, die unser aller Leben prägen. Darüber hinaus wird das Medium der Fotografie mit seinen Mitteln und Möglichkeiten präsentiert, denn Bilder machen Leute und damit Geschichte.










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