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Historisches Museum der Pfalz Speyer
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Des Kaisers letzte Kleider

Unter dem Titel „Des Kaisers letzte Kleider. Rettung der organischen Funde aus den Kaiser- und Königsgräbern im Dom zu Speyer“ präsentiert das Historische Museum der Pfalz erstmals spannende Ergebnisse zur Forschung und Konservierung bedeutender mittelalterlicher Textilien aus den Gräbern der im Dom bestatteten Kaiser und Könige.

Ausgewählte Kleidungsstücke aus den Kaiser- und Königsgräbern stehen im Mittelpunkt dieser Schau. Mediale Inszenierungen lassen die Besucher die sensationelle Graböffnung und ihre historische Dokumentation hautnah erleben. „Laborsituationen“ öffnen die Welt der textilen Forschung. Die Ausstellung gibt Einblicke in die Entwicklung der Restaurierungstechniken und innovative Verfahren.

Die Kleidungsstücke wurden 1900 bei der Öffnung der Gräber im Dom zu Speyer gemeinsam mit kostbaren Grabkronen aus den Sarkophagen der Monarchen geborgen. Ihre feinen Stoffe und bestickten Seidengewänder aus fernen Ländern sowie die aufwändig gefertigten Schuhe ließen keinen Zweifel über den hohen Rang der Bestatteten. Im Historischen Museum der Pfalz werden diese Kleider mit modernsten Verfahren untersucht. Erstmals lassen sich Erkenntnisse zur Farbigkeit und Musterung der Textilien sowie ihrer möglichen Herkunft erzielen. 

Das Historische Museum der Pfalz präsentiert erste Resultate dieses großen Forschungs- und Konservierungsprojekts. Ausgewählte Originalstücke aus den mittelalterlichen Kaiser- und Königsgräbern stehen im Mittelpunkt dieser Schau. Mediale Inszenierungen lassen die Besucher die sensationelle Graböffnung und ihre historische Dokumentation hautnah erleben. „Laborsituationen“ öffnen die Welt der textilen Forschung.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog mit dem Titel „Des Kaisers letzte Kleider. Neue Forschungen zu den organischen Funden aus den Herrschergräbern im Dom zu Speyer“. Darin werden angewandte Analysemethoden, die Entwicklung der Textilforschung sowie die Grabungsgeschichte der Kaiser- und Königsgräbern im Dom thematisiert.

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Ergebnisse des KUR-Projektes

Unterstützt wird das Projekt durch die Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit der Kulturstiftung der Länder. Das sogenannte KUR-Programm (Programm zur Konservierung und Restaurierung von mobilem Kulturgut) hat zum Ziel, akut bedrohte Objekte und Sammlungsbestände von übergeordneter historischer und künstlerischer Relevanz zu bewahren.

Der Eintritt in die Präsentation „Des Kaisers letzte Kleider“ ist im Eintritt in die Sammlungsausstellungen enthalten.

 

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KUR-Die Ausstellung

KUR-Making of (Deutsche Version)

KUR-Making of (English version)